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Herbstgrasmilben

Frühling, Sommer, Herbst? Bei dem Wetter weiss man es nicht so genau.


Den sogenannten Herbstgrasmilben ist das auch egal. Erfahrungsgemäß treiben diese in den letzten Jahren ab Juni ihr Unwesen. Sie heften sich an die Haut unserer Hunde und Katzen und verursachen heftigen Juckreiz im Kopfbereich, an den Pfoten, in den Ellbogenbeugen, in den Kniekehlen und - bei den Tiefergelegten - auch am Unterbauch.

 

Beugen Sie mit einem entsprechenden SpotOn vor, bevor Ihr Tier beginnt, sich die Pfoten wund zu lecken oder den Kopf aufzukratzen.

Wir beraten Sie gerne diesbezüglich.

 

www.tier-punkt.de/index.php/hunde/pflege/499-herbstgrasmilben-lieben-hundehaut.html

 

www.canosan.de/herbstgrasmilbe.aspx

 

Impfen für Afrika - Spendenaktion der Tierärzte ohne Grenzen

Vielen Dank an alle, die am 13. Mai 2014 an der Spendenaktion "Impfen für Afrika" teilgenommen haben.

 

So wirkt Unsere Spende

Die Spenden der Tierärzte aus dem Aktionstag Impfen für Afrika! unterstützt die Arbeit von Tierärzte ohne Grenzen. In 2014 fördert der Verein damit insbesondere ein Projekt zur Tollwutbekämpfung in Kenia. Tierärzte ohne Grenzen trägt durch dieses Projekt in der kenianschen Masai Mara zur Gesundheit von Mensch und Tier bei. Während Deutschland als tollwutfrei gilt, infizieren sich in Afrika noch immer viele Menschen durch Hundebisse. Davon sind insbesondere Kinder betroffen, die sich beim Spielen mit den Hunden anstecken.

Tollwutbekämpfung in Kenia

Hier setzt ein Projekt von Tierärzte ohne Grenzen e.V. an, das seit 2006 in der kenianischen Massai Mara durchgeführt wird. Die Menschen dort halten viele Hunde, unter anderem, um ihre Nutztiere vor Angriffen durch Raubtiere zu schützen. Allein die Haus- und Hütehundpopulation umfasst im Projektgebiet von Tierärzte ohne Grenzen geschätzte 20.000 Tiere. Vor Projektbeginn stellte die Tollwut in diesem Gebiet ein massives Problem dar: Es kam regelmäßig zu Bissverletzungen durch tollwütige Hunde und Übertragung des Virus auf Menschen. Auch Wild- und Nutztiere in der Massai Mara waren durch Tollwut bedroht. Durch vorbeugende Impfungen und intensive Aufklärungsarbeit ist es Tierärzte ohne Grenzen e.V. gelungen, die Zahl der Hundebisse und Ausbrüche von Tollwut bei Menschen deutlich zu reduzieren.

Deutschland gilt seit fünf Jahren offiziell als tollwutfrei, wie das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz 2008 bekannt gab. Ein funktionierendes Impfsystem und eine gute medizinische Versorgung haben dazu geführt, dass die Krankheit hierzulande keine akute Gefahr mehr darstellt. Darüber gerät leicht in Vergessenheit, dass Tollwut in anderen Teilen der Welt noch eine sehr reale Bedrohung für die Menschen ist.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jedes Jahr mehr als 55.000 Menschen an Tollwut, etwa 95 Prozent davon in Afrika und Asien. Hunde sind dabei die häufigste Infektionsquelle für den Menschen: 99 Prozent der weltweiten Todesfälle bei Menschen sind auf die Übertragung des Virus durch Bisse tollwütiger Haus- und Hütehunde zurückzuführen. Kinder sind besonders gefährdet, denn 40 Prozent der Opfer von Hundebissen tollwutverdächtiger Tiere sind Kinder unter 15 Jahren. Sie werden häufig beim Spielen von den Hunden gekratzt oder gebissen. Das Fatale daran ist, dass sie sich der Gefahr einer Tollwutinfektion meist nicht bewusst sind und gerade auf kleinere Verletzungen daher nicht aufmerksam machen, sodass diese unbemerkt bleiben. Doch nur, wenn unmittelbar nach dem Biss eine fachkundige medizinische Behandlung erfolgt, ist die Krankheit noch zu stoppen. Die Behandlung besteht im Wesentlichen aus Wundreinigung, Desinfektion sowie Immunisierung und kostet in Afrika umgerechnet etwa 40 US$ - Kosten, die für einen Durchschnittshaushalt kaum aufzubringen sind, wenn man bedenkt, dass das durchschnittliche Einkommen dort etwa 1,5 US$ pro Tag und Person beträgt. Um die Tollwut weltweit kostengünstig einzudämmen, empfiehlt die WHO die vorbeugende Impfung von Hunden.

Seit dem Start des Projekts wurden mehr als 40.000 Impfungen durchgeführt, denn zu einer wirksamen Tollwutbekämpfung gehört auch, dass der Impfschutz durch Auffrischungen aufrecht erhalten wird. Der Impfschutz innerhalb der Hundepopulation liegt derzeit bei etwa 50%, angestrebt sind 70%, um die Tollwut im Massai Mara Ökosystem nachhaltig einzudämmen und so auch Wildtiere zu schützen.

Mit diesem Projekt leistet Tierärzte ohne Grenzen einen wichtigen Beitrag zur Tollwutbekämpfung bei Mensch und Tier. Der Verein ist seit 2008 „offizieller Partner für Tollwutprävention“ der Alliance for Rabies Control, die u.a. den jährlichen Welttollwuttag veranstaltet.

Quellen

  • Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (05.11.2008). Deutschland ist frei von Tollwut. Hier abrufbar.
  • Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization, WHO) (Juli 2013). Fact Sheet No 99, in englischer Sprache. Hier abrufbar.
  • Auf der Internetseite der WHO gibt es weitere Informationen über Tollwut. Diese sind allerdings nur in englischer Sprache verfügbar.
  • Besuchen Sie auch die Internetseite zum Welttollwuttag www.worldrabiesday.org 

Frühlingserwachen

... auch bei den Zecken! Da der letzte Winter sehr mild war, sind die Zecken schon seit Wochen auf Beutezug. Abgesehen davon, dass Zecken unliebsame Mitbewohner unserer Vierbeiner sind, übertragen sie unter Umständen gefährliche Infektionskrankheiten.

Der beste Schutz Ihrer Katze oder Ihres Hundes ist die Prävention eines Befalls mit Zecken. Dieses gelingt am effektivsten mit einem Spot-on, also Tropfen, die im Nacken aufgetragen werden.

Und nur weil so ein Medikament schädlich für Zecken ist, heisst das nicht gleichzeitig, dass es für Ihr Tier gefährlich ist. Ihr Hund oder Ihre Katze ist schließlich kein Insekt. :-)

Ein Zeckenschutzmittel, das sie in der Tierarztpraxis kaufen, unterliegt den Richtlinien von Medikamenten und wurde somit unter strengen Auflagen auf Wirksamkeit (Zulassung für bestimmte Insekten) und Verträglichkeit (Zulassung für Hund oder Katze, Gewichts- und Alterbegrenzungen) getestet.

 

Schützen Sie Ihre Vierbeiner, bevor diese zum Tierarzt müssen. ;-)

 

Weitere Informationen finden Sie z.B. unter

www.tier-punkt.de/index.php/hunde/parasiten/336-parasiten-hunde.html